Schulstart in Wiesbaden

Beste Bildung29. April 2020

FDP: "Schulen auf die weiteren Öffnungen besser vorbereiten"

Schwalbach (FDP): „Magistrat muss über Sachstand und Gelingen der Schulöffnungen informieren und Schulen auf die anstehenden weiteren Öffnungen besser vorbereiten”

Nach dem holprigen und von scharfer Kritik durch GEW und dem Stadtelternbeirat Wiesbaden begleiteten Start der Schulöffnung mahnen die Freien Demokraten eine transparente und sachgerechte Informationspolitik von Seiten des Magistrats an:

Auch wenn die kurzfristige Veröffentlichung der Hygieneplanung des Landes die Schulträger vor organisatorische Herausforderungen gestellt hat, muss die Umsetzung der Maßnahmen spätestens jetzt mit einer verbesserten Kommunikation Hand in Hand gehen.

„Wir wollen wissen, ob und wie die Wiederaufnahme des Schulbetriebs in Wiesbaden gelingt. Der Magistrat ist hier als Schulträger in der Pflicht, die Verantwortung darf nicht auf Schulleitungen und Klassenlehrer abgeschoben werden“, fordert Lucas Schwalbach, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Aus Sicht der Freien Demokraten müssen Vorbereitung, Konzepte und Planungen der städtischen Verwaltung transparent sein, damit sich die in den letzten Tagen wahrnehmbare Verunsicherung bei Eltern und Schülern nicht weiter vertieft.

„Die anstehenden Öffnungen müssen nun frühzeitig geplant und organisiert werden, um Lehrer, Schüler und Eltern früher und besser als beim Schulstart vergangenen Montag zu informieren.”, so Schwalbach weiter.

Zudem blieben weiterhin wichtige Fragen für eine weitergehende Öffnung unbeantwortet, so die Freien Demokraten im Rathaus: „Insbesondere ist unklar, wieweit sich die bestehenden Konzepte bewährt haben, ob die Ausstattung an Hygienemitteln ausreichend ist und ob in dieser Form ein tatsächlicher Unterricht gewährleistet werden kann. Wenn die kommenden Wochen ein Erfolg werden sollen, muss das Schulamt auch seine Kommunikationsfähigkeit verbessern und auf die Kritik der Schüler, Lehrer und Eltern eingehen, statt die Verantwortung von sich zu weisen.”, so Schwalbach abschließend.