„Milliardenschulden, aber kein Geld für die Wallauer Spange – CDU und SPD setzen falsche Prioritäten“

Die Wiesbadener FDP-Fraktion zeigt sich entsetzt über die drohende Streichung der Wallauer Spange durch den Bund. „Die Nachricht ist ein Schlag ins Gesicht für alle Pendlerinnen und Pendler im Rhein-Main-Gebiet“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Christian Diers. „Wenn selbst für ein seit Jahrzehnten geplantes und versprochenes Infrastrukturprojekt wie die Wallauer Spange trotz Sondervermögen kein Geld mehr da ist, zeigen CDU und SPD einmal mehr, dass sie in Bund und Land die falschen Prioritäten setzen.“
Die Freien Demokraten kritisieren, dass trotz Rekordschulden und Aussetzung der Schuldenbremse keine Mittel für zukunftsweisende Mobilitätsprojekte zur Verfügung stehen. “Versprochen wurden Investitionen in die Infrastruktur, jetzt sind angeblich nicht einmal mehr vergleichsweise günstige, aber sehr wirkungsvolle Vorhaben wie die Wallauer Spange mehr möglich. CDU und SPD haben Milliardenschulden gemacht, um ihre eigenen Haushaltslöcher zu stopfen“, so Diers.
Die FDP fordert von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zur Wallauer Spange und erinnert daran, dass diese Verbindung nicht nur für Wiesbaden, sondern für das gesamte Rhein-Main-Gebiet von enormer Bedeutung ist. „Wenn man es mit nachhaltiger Mobilität und dem Standort Rhein-Main ernst meint, kann man dieses Projekt nicht kippen“, so Diers. Wir erwarten von OB Mende, dem hessischen Verkehrsminister Mansoori und den hessischen CDU-Granden, dass sie im Bundesverkehrsministerium mit allem Nachdruck für die jetzige Realisierung der Wallauer Spange kämpfen statt sich nur in Pressemitteilungen empört zu zeigen.”
